Mittwoch, 5. Dezember 2012

Herbstzeit in der HETS Schule

Entschuldigung für die lange Wartezeit auf einen neuen Eintrag :-).
Nach Canada kam ich gleich in eine sehr intensive Zeit zurück in der HETS Schule und hatte somit wirklich keine Zeit zum Schreiben:
Von Privat Unterricht im Tessin, Kurs in Deutschland, TrainerCamp, HETS Forum, über alle Kurse in Landquart bis und mit "Lehrabschlussprüfung" Jack Daniels - alles darf und durfte ich erleben.

Aber jetzt einmal schön der Reihe nach:

1. Privat Unterricht in Italien
Kaum zurück von Übersee, hatte mir Urs schon einen Teaching Job organisiert.
Andrea und Damaris, welche wir dank den Bisbini Wildpferde-Projekt kennen lernen durften, sind seither auch von Natural Horsemanship überzeugt. Drei Tage lang durfte ich sie nun in Lanzo unterrichten und am letzten Tag erreichten wir unser Ziel mit einem wunderschönen Ausritt Richtung Monte Bisbino.
Vielen Dank an Andrea und Damaris, dass ihr so gute Schüler ward und an Urs für die Organisation.




2. Level 2 Beginner Kurs in Buchebach - D
Nach Italien gings also gleich weiter nach Deutschland. In diesem Level 2 Beginner Kurs liess mich Urs verschiedene Teaching Teile von Theorie, Simulationen und Praxis übernehmen. Somit konnte ich unter seiner Beobachtung weitere Unterrichtserfahrungen sammeln.



3. Hotel Taljörgele im Südtirol - I
Und die Reise ging weiter wieder nach Italien, dieses Mal ins Südtirol. Im Panoramahotel "Taljörgele" durfte HETS das zweite Mal für eine Studienwoche in Horsemanship kommen. Der Hotel Besitzer hat eigene Haflinger, mit denen er Ausritte für die Gäste anbietet und selber führt. Dadurch ist die Idee für eine Horsemanship Studienwoche entstanden: Die Gäste bekommen durch HETS am Morgen drei Stunden Horsemanship - Theorie, Simulation & Praxis und nachmittags könne sie dann selber wählen zwischen Wellness, Wandern, geführte Ausritte usw.
Für mich war das eine sehr interessante Kombination, welche meiner Meinung nach den Kursteilnehmern sehr gfallen hat.
Ich selbst habe die Zeit mit den Hafis und beim Wellnessen natürlich auch genossen. :-) hihi


4. 2. HETS Trainer Camp
Zurück in der Herbststation von HETS, Kursanlage in Landquart, fand das zweite HETS Trainer Camp statt. Dieser Kurs war für Horsemanship Studenten, welche bereits in der HETS Profilinie unterwegs sind und auch für solche, welche damit starten wollen. Für mich, die bereits am ersten Kurs dabei war, war es erneut wieder spannenden und lehrreich. Ein Teil war Repetition vom ersten Kurs und ein Teil waren neue Themen. Urs und Liz haben sich wieder einiges einfallen lassen, um uns viel Wissen und gute Werkzeuge für die Profipferdewelt mitzugeben, unser Präsentationskönnen zu verbessern und uns all unsere Fragen zu beantworten. Herzlichen Dank!
Bei Intresse an der HETS Profiline findet ihr mehr Infos hier.


5. Silbertest
Gleich als letzer Tag und anschliessend an den Trainerkurs fand auf der Anlage die Vorbereitung und Prüfung zum Silbertest statt (Silbertest ist der Einritt ins CC, Military). Für die Trainer, welche bereits das Reitbrevet hatten, eine ideale Gelegenheit mit einem Tag Training durch Tiziana Realina danach gleich den Silvertest zu absolvieren.
Uns und auch den auswärtigen Teilnehmern gefiel die durch Urs in eine CC Parcours umfunktionierte Anlage sehr. Die Richter hatten auch sehr Freude daran und das Happy End: alle Teilnehmer haben bestanden: Gratulatuon!  Mal schauen, wann ich nun mein erstes B1 starte :-))
Hier gehts zur HETS Fotogalerie "Silbertest".


6. Fahrkurs mit Martin Wagner
Anschliessend an den Silbertest fand in Landquart der nächste Kurs statt, der dem Ziel von HETS: "konventionelles Reiten profitiert von Natural Horsemanshp und umgekehrt" gerecht wurde.
Martin Wagner und seine Tochter Bettina gestalteten einen spannenden und lehrreichen Fahrkurs, wobei Fahrbeginner, sowie bereits brevetierte Fahrer profitieren konnten.
Mehr darüber hier.


7. HETS Forum 2012
Am 28. Oktober fand in Fehraltorf das zweite HETS Forum statt. Obwahl der Anlass nicht mehr wie früher im Dezember statt fand, meinte das Wetter, es müsse uns doch schon etwas Schnee bringen.
Nichts dest trotz wurde die Veranstaltung durch geführt und ich bin glücklich dabei gewesen sein zu dürfen:
Mit dem bald 25-jährigen Porron durfte ich gleich zu beginn an einer Herausforderung teilnehmen: Ein Parcour bei dem wir Aufgaben am Boden und Aufgaben auf dem Pferderücken bewältige mussten.

Später bekam ich die Gelegenheit mit dem mitgebrachten "schwiergen" Pferd etwas zu spielen, was für mich sehr interessant war.
Ich finde, HETS hat wieder ein super Programm geboten und das Kommen hat sich trotz schlechten Wetter gelohnt.
Den Bericht zum Anlass von Liz Heer mit Fotogallerie findet ihr hier.


8. Verschiedene Kurse in Landquart
Nach dem Forum ging die Intensivzeit in Landquart erst richtig los. Es fanden verschiedenste Kurse vom Level 1 Beginner bis Level 2 Advenced und L3 Workshops statt.

Dabei herrschte Hochbetrieb: Im Level 1 Beginner Kurs waren es 18 Teilnehmer und im Level 1 Mini Camp dann sogar 22. Dank idealer Infrastruktur, einem kompetentem HETS-Trainer-Team und den voll motivierten Teilnehmern wurden auch diese "grossen" Kurse ein Erfolgserlebniss. Im Gegenteil - ich habe beobachten, dass gerade durch eine grössere Anzahl von Teilnehmern, mehr mitgenommen werden kann. Das Coaching findet in Kleingruppen und Workshops statt und es wird auch sehr vom gegenseitigen Zusehen und Beobachten profitiert. Fotogallerien HETS

Auch die 1. Jahres Hufschmiede Lehrlinge besuchten uns dieses Jahr wieder. Zwei Tage lang lernten sie unter dem Fach "Pferde Ethologie" bei HETS einiges über den natürliche Umgang mit Pferden. Sie bekamen einen Einblick in die 7 Spiele, bewältigten einen Spiele Parcours und ritten Bareback um die Wette. Natürlich bekamen sie von Urs auch einiges an Theorie mit und Hufschmied Simon Grämiger beschlug mit ihnen zusammen ein Pferd zum Thema "Normalbeschlag". Als Abschluss ihres Aufenthaltes füllten sie einen kleinen Test zur Lernkontrolle aus, bei dem sie sehr gut abschnitten.
Ich bin überzeugt, dass es den Jungs und Mädels hier gefallen hat und sie sicher einiges an Inputs mitnehmen werden.



Für mich waren diese Zeit in Landquart sehr lehrreich und ich konnte viel Teaching Erfahrungen sammeln. Natürlich hatte ich auch wieder mit den unterschiedlichsten Pferden zu tun und so kam auch mein eigenes Horsemanship nicht zu kurz.


9. A propos "eigenes Horsemanship" :-))
Eigentlich trinke ich einen Jack Daniels Wisky zwischen durch gerne am Abend im anlageeigenen Saloon in Landquart. Seit dem 16. November ist das jetzt aber anders:
Darf ich vorstellen:
Ich und mein neuer "Jack Daniels" :-))
Ja richtig, ein waschechtes Maultier :-)).

Das ist meine Abschlussprüfung von Urs.

Jack ist 10-jähirg (Mulis können 40ig werden), hat jedoch sein Leben lang eigentlich nur gefressen (also Mensch haben kaum was mit ihm gemacht). Das einzige was er schon rausgefunden hat - er ist stärker als die Menschen (also wenn er geht, dann geht er..)

Hihi, jaja lacht nur, das war wieder mal so eine Idee von Urs. :-))

Es gilt nämlich:
- Wer mit einem Maultier umgehen kann, kann auch mit Pferde umgehen - jedoch nich umgekehrt.
- Ein Muli muss man so trainieren, dass er das Gefühl hat, er trainiert dich...
- Ein Muli vergisst nie...
- Auch wenn das Muli abhaut, du musst immer dran bleiben - also Sportprogramm für mich schon beinhaltet - was will man noch mehr :-)

Und ausserdem - er ist einfach zum knuddeln herzig :-))

Ihr werdet also auf meinem Blog immer wieder erfahren, wie es bei Jack und mir weiter geht.
Im Moment kann ich:
- ihn von einem Saddle-Horse z.B. Porron aus Spazieren führen (er war auch schon im Teich)
- die Anfänge von Liberty im Rounpen spielen
- die vorderen Eisen hat er drauf bekommen, hinten wird er noch für den Hufschmied vorbereitet
- Satteln
- Passagier Reiten
- Reiten mit zwei Zügel und Stick - jedoch mit ziemlich Meinungsverschiedenheiten :-) also es wird dann eher wieder zum Passagier Reiten
- Hängerverladen
- mehr wird folgen :-))

Hier einige Ziele der Abschlussprüfung:
- Muli kann bepackt werden - z.B. für einen Wanderritt
- Muli kann man "gut" reiten
- Muli kann man einspannen
Ja und so wie ich Urs kenne, kommt im laufe der Zeit dann immer mehr dazu :-))

Ich freue mich jedoch über eine spannende und lehrreiche Horsemanship-Reise mit Jack.

Wenn man vorwärts rausstürmt, kann man rückwärts raus :-)
erstes Aufliegen



10. Sonstiges an einem freien Tag
Wenn in Landquart gerade mal keine Leute sind, wird es auch so nicht langweilig:

Dann kriege ich von Urs an dem Merens Wallach Ulysse erklärt, wie ich dann mein Muli richtig bepacke...


... und ich helfe ihm bei der Premieren Fahrt seines selbstgekauften Weihnachtsgeschenkes "Pferdeschlitten".
:-))


Wenn ich abends dann eine Veranstaltung im Forum Landquart besuche zum Thema "Alpine Atheletes" (3 verschiedene Kurzfilme über Extrem Bergsportler), fülle ich in der Pause natürlich auch den Wettbewerb aus. 3. Preis Handschuhe - kann man immer brauchen, 2. Preis Weste - die hätte ich jetzt noch gerne, 1. Preis TourenSki - die lieber nicht, denn ich bin ja schon froh, wenn ich mit normalen Ski den Berg herunter komme :-).
Und der erste Preis: Ilena.. Haha ja, ja Urs und Liz und auch ein paar andere haben sich amüsiert.
Wer weiss, vielleicht versuche ich das dann doch auch mal - zumindest das Hochlaufen kenne ich von Schneeschuhen hihi.


Ich wünsche euch allen auch so ein spannendes Leben und eine wunderschöne Adventszeit!
Liebe Grüsse aus dem momentan verschneiten Landquart!
Ilena

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