Sonntag, 15. Juli 2012

Kurs-Zeit und vieles mehr

Endlich habe ich Zeit von meiner intensiven, super spannenden Zeit zu erzählen:

 
1. 4-tages Kurs mit Don Halladay, Parelli 5-Star Master Instructor:
Morgens nahmen wir jeden Tag 1-2 Spiele Online durch und Don gab uns wertvolle Tipps für Verfeinerung oder ganz einfach für mehr Fantasie. Nachmittags beim Reiten lag der Fokus ganz bei Finess.
Ich lernte viel zum Thema "Füsse spühren": Wenn man spührt, wann welcher Huf den Boden verlässt, kann man für die einzelnen Manöver besser und verfeinert Einfluss nehmen.
Wir ritten von Schenkelweichen, Kruppeherein über Renvers und Travers, Pivettes und schlussendlich erreichten einige auch den fliegenden Galoppwechsel.
Don ist ein sehr freundlicher und geduldiger Lehrer und hat die ganze Gruppe mit seiner ruhigen Art Schritt für Schritt weiter gebracht. Thank you Don!


Don bei Theorie, links




 
















Calico und ich während einer kurzen Pause :-)




















2. Canada Day
Sonntag, 1. Juli feierten wir Canada Day mit der ganzen Don Kurs Truppe. Und zwar machten wir einen Tagesausritt in das wunderschöne Valley Raush. Ein Gebiet wo sich Grizzly und Wolf noch gute Nacht sagen und weit und breit keine Zivilisation zu sehen ist. Ich gab Calico vom Don Kurs eine Pause und ritt Streaker. Da es die Tage zuvor ziemlich geregnet hatte, bekam ich gleich die Gelegenheit unterwegs ein paar Wassersessions mit Streaker zu machen. Dieser war bis dahin nämlich ziemlich Pfützen und Bach scheu - jetzt wohl nicht mehr :-)
Raush Valley - the paradise
Streaker & me in the Raush




















3. 6 Tage Ranch School mit Martin Black: Roping, Horseman- & Stockmanship
Während diesen Tagen kam der Cowgirl-Part in mir voll zum Zuge. Im Ropingteil lernte ich das Lasso richtig zu Schwingen und Basicwürfe wie "Forhand", "Backhand" und "Houlihan". Zuerst übten wir am Boden mit unseren selbstgebauten (durch Cardinal Ranch Students) Roping-Dummys. Dann vom Pferd aus auf Dummys und schliesslich mit Breakawayhonda (Lasso, wo die Schlinge sich öffnet, sobald man was erwischt hat) auf Cows.
Im Horsemanship-Teil ging es, ähnlich wie in Don's Kurs, ums Platzieren der Hufe, Weichen der Hinterhand und ums Vertraut machen des Pferdes mit dem Lasso - Dally (Lasso ums Sattelhorn, um somit etwas ziehen z.B. Baumstamm zu können).
Stockmanship war alles zum Thema Cows lesen und Pferd richtig einsetzen um eine Cow von der Herde zu separieren.
Der Kurs war einfach super. Die Kursteilnehmer waren vom gewöhnlichen Freizeitreiter, über echte Cowboys, welche jeden Tag mit Cows arbeiten. Somit zeigte Martin auch wie man eine Cow ablegt und mit dem Pferd "sichert", damit man absteigen kann und z.B. verarzten. Am letzten Tag kastrierten wir so noch drei Bulls und abends gabs dann Praerie Oyster zum Probieren - schmeckt gar nicht schlecht :-)
Ich genoss das Cowgirl sein total und hatte am Tag nach dem Kurs ein komisches Gefühl beim Pferd satteln - Wozu? Wir haben ja gar keinen Cow-Job :-).

Wir Students beim Ropingdummy bauen
 

r. Martin Black erklärt


Calico & me on the cow, Martin coaches


Calico & me sind nach all den Kurstagen echte Partner :-D



Andere Erlebnisse:

So sieht es aus, wenn man morgens früh die Herde von der
Nachtweide rein holt - super oder? :-)

Picasso & me auf einer unser inzwischen
tollen Ausritten :-)

Erfahrungen mit verschiedensten Pferden sammeln:
hier Lola (Friesenmix)
Mount Robson - Maggies & mine Sundayhike

Hier bei unserem Ziel dem Kinnylake
Blood on my shoes...
An einem Abend halfen wir Freunden von
Cardinals beim Hühner schlachten. -Wenn ich
schon Fleisch essen kann, sollte ich es auch
schlachten können...

Me & my student friends beim jährlichen
"Dunster Ice Cream Social":
Eintritt 8.00 Dollar und dann kann man so viel IceCream und Cake
essen, wie man will :-)) mmmhhhh




1 Kommentar:

  1. Ciao Ilena, well it looks like a wonderful experience in Canada. It is very exciting reading about your new experiences. See you back in Switzerland. Take care. Ciao ciao Jeannette :-)

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