Sonntag, 13. Mai 2012

Erneute "Frühlingspfelge" bei den Bisbinis

Anfangs Mai packten Urs und ich unsere Sachen und reisten erneut nach Lanzo zu den Bisbini-Wildpferden. Mitdabei wieder der Bisbinistar Porron und die "handlichen" 14 Pannels :-).

Da dieses Frühjahr der Boden im Bisbinigehege sehr matschig war und die Wetterprognosen auch nicht gerade gut hiessen, nutzen wir die anliegende Reitanlage mit Halle für das diesjährige Bisbini-Frühjahresprogramm. Mit Pannels gestalteten wir daraus eine top Working-Infrastruktur.


Dieses Jahr neu im Team waren Wolfgang Poppen, Horsemanship-Student im Level 3 und "Drucker" der HETS-Zeitung, sowie David, Hufschmiedlehrling.
Zusammen mit Damaris, Andrea, Jeanette, Stefan, Urs und mir, ging es den Bisbini also wieder an die Hufe und die Würmer. :-)

Inzwischen ist der Haufen "Freizeitcowboys", durch Urs' Coaching, doch langsam eine effiziente Truppe geworden: Während Wolfgang, Stefan und ich auf "unseren" Saddelhorses die Bisbinis am Lasso hielten, bereiteten Damaris, Andrea und Urs sie aufs Hufe machen vor. Sobald sie desensibiliesert waren, machten David und Urs ihnen die Hufe. Damaris "fütterte" schliesslich noch jedem Horsy Apfelmus, Wurmmittel, Apfelmus und schon wurden die etwas gezähmten Wildpferdchen wieder frei gelassen.
Zwei der Bisbinis bekamen noch eine Behandlung vom Pferdezahnarzt und dann war die Herde, nach drei Tagen, wieder bereit, um in die sommerliche Freiheit entlassen zu werden: Transumanza.

Am Sonntag also gingen Wolfgang mit der Wildpferdestute Bionda am Sattelhorn und ich mit Bisbinella inkl. Fohlen voran. Stefan ritt mit Castor hinter uns und schaute, dass der Rest der Herde uns nicht überholte, sondern nur hinterherlief. Urs und Hufi David ritten am Schluss und hielten die Herde zusammen.
Auch wenn sich das jetzt einfach anhört, das eine oder andere Mal versuchte die Herde schon zu überholen und einen anderen Weg zu nehmen. Dank unserer aber inzwischen erprobten Zusammenarbeit und den guten Saddelhorses, kamen am Schluss alle Bisbinis heil in ihrem Sommerquartier an.
Und los gehts...

Porron und ich haben uns etwas dem Tempo des Fohlens angepasst.

Ankunft in Orimento

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